Vitamin-D-Unterversorgung:  Ursachen

Vitamin-D-Mangel: Ursachen

Der Vitamin-D-Mangel ist in Deutschland weit verbreitet. Etwa 80 Prozent der Deutschen sind betroffen. Doch wieso ist die Versorgungslage so kritisch? Hier spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle: Eine unzureichende körpereigene Vitamin-D-Bildung sowie eine zu geringe Aufnahme von Vitamin D über die Ernährung, die zu einem Mangel führen können.

Unzureichende körpereigene Vitamin-D-Bildung

Bei ausreichender Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlung) kann ein Großteil des benötigten Vitamin D grundsätzlich in der Haut selbst gebildet werden. Doch unterschiedliche Faktoren beeinträchtigen diese körpereigene Vitamin-D-Synthese, die zu einem Mangel führen können.

Risikofaktoren sind:

  • Häufiger Aufenthalt in geschlossenen Räumen (auch hinter Glas) – dies betrifft insbesondere „Büromenschen“ und ältere Heimbewohner
  • Geringe Sonnenexposition (z. B. im Sommer außerhalb der Mittagszeit, in den Wintermonaten UV-Index unter 3)
  • Sonnenschutzmittel und Tagescremes mit UVB-Filter – bereits LSF 10 reduziert die Vitamin-D-Produktion um 95 Prozent!
  • Zunehmendes Alter (die natürliche Vitamin-D-Synthese lässt nach)
  • Großflächiges Bedecken der Haut durch Textilien (z. B. zum Schutz gegen die Sonne oder bei verschleierten Personen)

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Unzureichende Zufuhr von Vitamin D über Lebensmittel

Vitamin-D-reiche Lebensmittel sind auf unserem Speiseplan eher die Ausnahme als die Regel. Zu den besten Vitamin-D-Lieferanten zählen Lebertran, Hering und Aal – doch die landen hierzulande eher selten auf dem Teller.

Wer mit anderen Lebensmitteln für Nachschub an Vitamin D sorgen möchte, der müsste allerdings enorme Mengen verzehren. Um die empfohlene Mindestmenge von 1000 I.E. pro Tag abzudecken, wären zum Beispiel folgende Dimensionen notwendig:

Lebensmittel Verzehrsmenge für 1000 I.E. Vitamin D
Kalbsleber Kalbsleber 7,6 kg
Vollmilch Vollmilch 27 l
Gouda Gouda 2 kg
Butter Butter 2 kg
Eier Eier 15 Stück
Kabeljau Kabeljau 2 kg
Champignons Champignons 1,3 kg

Es ist also schwierig, den Vitamin-D-Bedarf über die Nahrung zu decken. Fest steht: 91 Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer unterschreiten die Empfehlungen für die Vitamin-D-Zufuhr. Hier liegt also ein weiterer, entscheidender Grund, warum die Vitamin-D-Unterversorgung in Deutschland so weit verbreitet und eine gezielte Vitamin-D-Zufuhr nicht nur in den Wintermonaten von Bedeutung ist.

Tipp: Die dauerhafte, tägliche Einnahme von Vitamin D kann helfen, um eine Unterversorgung zu vermeiden. Mit VIGANTOL® 1000 I.E. von Merck entscheiden Sie sich für das Nr.1 Vitamin-D-Präparat aus Ihrer Apotheke. Der Name steht für Qualität und Tradition – so brachte Merck bereits 1927 das erste Vitamin-D-Präparat „VIGANTOL“ auf den Markt.

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